Schulung europäischer Dermatologen

Die EU-Studie EPIDERM hat bestätigt, dass Heller Hautkrebs in Europa 30 Prozent häufiger vorkommt als bisher angenommen. Die Daten haben mehr als verdeutlicht, dass dringend Programme und Strategien zur Früherkennung von Hautkrebs und zur Risikominderung erarbeitet werden müssen. Aus diesem Grund hat die Europäische Hautkrebsstiftung begonnen, Dermatologen aus  vielen europäischen Ländern sowie Brasilien und Kanada auszubilden. Nach dem Schneeballsystem werden die europäischen Dermatologen wiederum Ärzte im eigenen Land zum Thema Hautkrebs schulen. Somit sind auch europaweite und internationale Kampagnen zur Aufklärung bzgl. Hautkrebs möglich.

Themen der sogenannten „Partner Classes“ sind unter anderem Hautkrebsprävention, Behandlung von organtransplantierten Patienten, bessere Diagnostikmöglichkeiten sowie neue Forschungsansätze der viralen Hautkarzinogenese.

2011 haben die ersten Workshops stattgefunden. Rund 200 Teilnehmer aus ganz Europa können sich seitdem jährlich über aktuelle Entwicklungen in der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Hautkrebs informieren.