22.05.2016 19:07

ESCF-Kindergartenprojekt „SunPass“ in Athen gestartet


Prof. Dr. Eggert Stockfleth bei der Pressekonferenz in Athen © ESCF

Immer mehr Menschen erhalten die Quittung für häufig erzwungene Bräune: Über 250.000 neue Hautkrebsfälle kommen in Deutschland jedes Jahr dazu, Tendenz steigend. In anderen europäischen Ländern ist die Situation ähnlich. „Die primäre Prävention spielt in ganz Europa eine entscheidende Rolle“, erklärt Professor Dr. Eggert Stockfleth, Leiter der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF). Daher schult die ESCF regelmäßig Dermatologen aus ganz Europa zu neuen Methoden der Behandlung und vor allem der Prävention von Hautkrebs – wie kürzlich in Griechenland. Nun ist das Kindergartenprojekt SunPass der ESCF auch in Athen offiziell an den Start gegangen. 

„UV-Strahlen sind der größte Risikofaktor für Hautkrebs, vor allem Sonnenbrände in der Kindheit. Das Projekt „SunPass“ hat deshalb zum Ziel, Kindergärten, Eltern, Kinder, Großeltern und Erzieherinnen zum Thema Sonnenschutz zu sensibilisieren und Maßnahmen zum Schutz der Kinder vor UV-Strahlung zu belohnen. Dabei geht es darum, den gesunden Umgang mit der Sonne zu erlernen, verdeutlicht Prof. Stockfleth den ca. 100 anwesenden Journalisten bei der Pressekonferenz in Athen. 

An 10 bis 15 Kindergärten soll das Projekt im Frühjahr in der griechischen Hauptstadt beginnen, auch Grundschulen möchten erstmals teilnehmen. Dank des großen Medienechos – über SunPass und den Start in Athen wurde in mehreren griechischen Fernsehsendern und Fachzeitschriften berichtet – kommen im nächsten Jahr weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen Regionen Griechenlands hinzu. Das Projekt wird von griechischen Hautärzten betreut und vom ESCF-Partner Avéne unterstützt.