Informationsstand der ESCF

Neuerkrankungen beim Hautkrebs haben in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen und stellen mittlerweile den häufigsten bösartigen Tumor bei hellhäutigen Menschen dar. Die Erkrankungsrate (Morbidität) und die damit verbundenen Belastungen für die Gesundheit wurden bislang jedoch stark unterschätzt.

Immer noch unterscheiden sich die Therapieverfahren und Behandlungsmethoden innerhalb Europas. Die Diagnostik und Therapie von Hautkrebs liegt vornehmlich in den Händen der Dermatologen. Aufgrund der steigenden Zahl von Neuerkrankungen und dem Mangel an Hautärzten wird es nötig, auch die Allgemeinmediziner in die Vorsorge von Hautkrebspatienten einzubeziehen, insbesondere von Patienten mit hellem Hautkrebs.

Die European Skin Cancer Foundation (ESCF) hat es sich zur Aufgabe gemacht, einheitliche Präventionsmaßnahmen, diagnostische Verfahren und Behandlungstherapien für Hautkrebs in Europa zu entwickeln und zu unterstützen.

Das Zusammenwirken von Partnern mit einander ergänzenden Kenntnissen über Hautkrebs soll einen bedeutsamen Multiplikatoreffekt hervorrufen und so eine Steigerung und Verbreitung des Wissens auf dem Gebiet der ‚Public Health’ ermöglichen.