Die Projektdurchführung

UV-Strahlen sind der größte Risikofaktor für Hautkrebs. Das Projekt „SunPass“ hat deshalb zum Ziel, Kindergärten, Eltern, Kinder, Großeltern und Erzieherin/innen zum Thema Sonnenschutz zu sensibilisieren und Maßnahmen zum Schutz der Kinder vor UV-Strahlung zu belohnen. Dabei geht es vor allem darum, den "gesunden" Umgang mit der Sonne zu erlernen.

Bei einem ersten Termin besuchen Mitarbeiter der Landeskrebsgesellschaften die interessierte Kindertagesstätte. Wie sieht das Außengelände aus? Welche Sonnenschutzmaßnahmen bestehen bereits im Kindergarten? Alles wird in einem Begehungsprotokoll festgehalten. 

Gemeinsam werden weitere Maßnahmen entwickelt, die den Schutz der Kinder verbessern sollen. Dazu gehören beispielsweise ein neues Sonnensegel und das tägliche Tragen von Hüten in den Sommermonaten.

Bei einem zweiten Termin findet eine Schulung der Eltern und pädagogischen Fachkräfte im Rahmen eines Elternabends statt. Wenn möglich steht ein Hautarzt zur Verfügung, der weitergehende Fragen rund um den Sonnenschutz beantwortet. An diesem Themenabend erhalten alle Beteiligten Informationen zur Entstehung und zu den Risikofaktoren von Hautkrebs. Vor allem wird das richtige Verhalten mit und in der Sonne erklärt und welche Präventionsmaßnahmen sinnvoll sind. 

Auch die Kinder werden im Rahmen des Projektes altersgerecht einbezogen. Ein Ausmalbild mit dem Maskottchen Paula zeigt, wie man sich nach einem Tag Aufenthalt in der Sonne fühlt. Die akuten Wirkungen der Sonne wie Sonnenstich und Sonnenbrand sind für die Kinder gut zu verstehen. In der Bildergeschichte nimmt Paula am nächsten Tag einen Hut mit zum Spielen, cremt sich ein und geht in den Schatten. 

Schließlich wird an dem letzten Termin die Einrichtung mit dem Zertifikat „SunPass-Kindergarten“ für die umgesetzten Maßnahmen zum Sonnenschutz belohnt.